Manuelle Therapie

Was ist Manuelle Therapie?

Das Kaltenborn-Evenjenth Konzept ist eine Form der Manuellen Therapie. Dies ist ein uraltes Verfahren was schon in den Schrift bei Hippocrates erwähnt wird. Von Amerika und England ausgehen kamen nach 1945 auch im deutschsprachigen Raum manualtherapeutische Verfahren zum Tragen. Mittlerweile ist die manuelle Therapie ein integriertes klinisches Teilgebiet der Schulmedizin.

Bei der Manualtherapie handelt es sich um einen genaue und ausgefeilte Diagnostik von Funktionsstörungen im Bewegungssystem. Mittels Mobilisationstechniken und Manipulationen lassen sich dieser Funktionsstörungen therapieren. Innerhalb der Manuellen Therapie gibt es eine Vielzahl von Schulen alle mit ihren eigen theoretischen und praktischen Grundlagen.

Was ist das Kaltenborn-Evjenth Konzept?

Das K.-E. Konzept ist ein System der manuellen Therapie welches durch die Skandinavier Prof. Freddy Kaltenborn und Olaf Evjenth entwickelt wurde. Es resultiert aus der langjährigen Zusammenarbeit zwischen Physiotherapeuten und ärzten zunächst in den nordischen Ländern von 1954 bis 1970, danach weltweit.

Es beinhaltet ein komplettes manualtherapeutische System für Wirbelsäule und Extremitäten. Fundament des Konzepts ist das konsequente Vorgehen, dass durch die Symptomen des Gelenks und äußerungen des Patienten (Klinische Befund und Anamnese ) gelenkt wird.

Die Merkmale ihres Systems, die sich von anderen manualtherapeutischen Vorgängen unterscheiden, sind wahrscheinlich dass ihr System eine wirksame Alternative gegenüber dem Einrenken mit großem Kraftaufwand bietet. Hierbei wird die Dosierung genauestens an den Patienten und sein Leiden angepasst. Hierdurch können Fehlfunktionen manchmal mit minimalsten Kräften gelöst werden. Innerhalb der Behandlung werden die Fortschritte dauerhaft überprüft. Hierdurch können wirksame Techniken überprüft werden und bei Bedarf wiederholt werden. Zu den Mobilisationstechniken und Schmerzlinderungstechniken gehört das sogenannte Gleiten und die Traktion. Unter Gleiten versteht man gelenkschonende Gegeneinanderverschieben zweier Gelenkpartner mit dem Ziel, das Bewegungsausmaß zu vergrößern. Unter Traktion versteht man das separieren zweier Gelenkpartner zwecks Schmerzlinderung und/ oder Mobilisation.

Welche Indikationen sind für eine Maitland Behandlung geeignet?

Alle Gelenk- und Wirbelsäulenbeschwerden die haltungs- und bewegungsabhängig sind.


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